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Hikone-Burg rückt vor, Manga wird Teil einer Kreativkampagne
Welterbe-Empfehlung und Schulplakate verbinden Denkmalschutz mit zeitgenössischer Kreativkultur.
Entwicklungen
Zwei Entwicklungen verbinden Kulturpolitik über Jahrhunderte: eine Burg im nationalen Welterbeverfahren und einen neuen Manga-Film als Anstoß für junge Kreative.
1. Der Kulturrat empfiehlt die Hikone-Burg als diesjährigen Kandidaten
Am 3. September empfahl der Kulturrat die Hikone-Burg als japanischen Kandidaten für das laufende Haushaltsjahr. Das erhöht die Aufmerksamkeit und leitet weitere nationale Arbeit ein, ist aber weder UNESCO-Eintragung noch Abschluss des internationalen Verfahrens. (Seite öffnen)
2. Die Kulturbehörde bringt die Look-Back-Kreativbotschaft in Schulen
Die Behörde will Poster zum Film Look Back, der am 11. September starten soll, an Schulen im ganzen Land verteilen. Zeichnen und kreative Zusammenarbeit sollen Ausdruck fördern. Das ist Kulturvermittlung, keine Filmkritik und kein Nachweis pädagogischer Wirkung. (Seite öffnen)
Was daraus folgt
Kulturverwaltung arbeitet hier durch Bewahrung und Beteiligung: geerbte Orte schützen und zeitgenössisches Erzählen als Anstoß für die nächste Generation nutzen.